- Welche Muskeln werden bei der lateralen Sprung-Plyometrie trainiert?
- Die Übung beansprucht vor allem die Gesäßmuskulatur, Oberschenkel und Unterschenkel. Zusätzlich werden auch Bauchmuskeln und seitliche Bauchmuskeln (Obliques) aktiviert, während das Herz-Kreislauf-System durch die dynamische Ausführung mittrainiert wird.
- Brauche ich spezielles Equipment für laterale Sprung-Plyometrie?
- Nein, diese Übung wird ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt und benötigt keine Geräte. Als Hilfsmittel können jedoch Markierungen am Boden oder kleine Hütchen dienen, um die Sprungrichtung zu kontrollieren.
- Ist die Übung auch für Anfänger geeignet?
- Ja, Anfänger können mit kleineren seitlichen Sprüngen und kontrollierter Geschwindigkeit starten. Wichtig ist, die Landung sanft abzufedern und sich auf eine korrekte Technik zu konzentrieren, bevor die Intensität gesteigert wird.
- Welche typischen Fehler sollte ich bei lateralen Sprüngen vermeiden?
- Häufige Fehler sind eine zu harte Landung, fehlende Körperspannung und ein zu breiter oder zu enger Stand. Achte darauf, Knie leicht gebeugt zu halten, den Rumpf stabil zu führen und gleichmäßig beidseitig zu springen.
- Wie viele Wiederholungen sind empfehlenswert?
- Für Einsteiger bieten sich 3 Sätze à 10–15 Sprünge pro Seite an, mit kurzen Pausen dazwischen. Fortgeschrittene können die Dauer steigern oder Intervalle wie 30–45 Sekunden pro Satz durchführen, um die Ausdauer stärker zu fordern.
- Welche Sicherheitsaspekte muss ich beachten?
- Führe die Übung auf einem ebenen, rutschfesten Untergrund aus, um Verletzungen zu vermeiden. Wärme dich vor dem Training gründlich auf und achte darauf, dass deine Sprunggelenke stabil sind.
- Gibt es Varianten der lateralen Sprung-Plyometrie?
- Ja, für mehr Intensität kann man Hürden oder Markierungen überspringen oder die Sprunghöhe variieren. Eine langsamere Version mit kontrollierter Landung eignet sich als gelenkschonende Alternative für Wiedereinsteiger.